Vorteile, die überzeugen

Organix® enthält enorm wenig Phosphat

In unseren Organix®-Flocken stecken weniger als 0,8% Phosphat.
Fische benötigen zum Aufbau der eigenen Körpersubstanz eine Zufuhr von lediglich 0,5 bis 0,8% Phosphat über das Futter.

Phosphat gelangt über die dafür verarbeiteten Rohstoffe ins Futter. Wir verwenden für Organix® ausschließlich frische Zutaten mit natürlichen Mengen an Phosphat, weshalb auch nur die von den Fischen tatsächlich benötigte, natürliche Menge in den Fisch und somit Ihr Aquarium gelangt.

Andere Fischfutter enthalten aufgrund der Herstellung aus Fischmehl und Fischnebenerzeugnissen größere Mengen an Phosphat. Fischmehl besteht im wesentlichen aus den Resten von Gräten, Flossen und Köpfen der Fische und enthält etwa 1 - 2 % des Trockengewichts an Phosphor (P). Wird derartiges Fischfutter von den Fischen aufgenommen, verwerten sie nur einen geringen Anteil an Phosphors zum Aufbau von Körpersubstanz, der größere Teil wird unverdaut wieder ausgeschieden. Im Aquarium bauen dann verschiedene Bakterien diese Phosphorverbindungen zu im Wasser gelöstem Phosphat um. Bei vielen Retorten-Fischmehl-Sorten kann aus etwa 100 mg Trockenfutter bis zu 6 mg Phosphat entstehen, was in gut gefütterten Aquarien einen zu messenden Anstieg von 0,5 mg Phosphat/L pro Woche zur Folge hat. Das bedeutet bei einem 54 Liter großen Aquarium etwa 25 mg Phosphat pro Woche.

Phosphat und Algen, wie hängt das zusammen?
Algenwachstum im Aquarium ist ein unangenehmes, aber schon im Vorfeld vermeidbares Problem. Für die Entstehung von Algen werden Licht und drei weitere Dinge benötigt. Es bedarf Kohlenstoff (C), Stickstoff (N) und Phosphor (P) - im richtigen Verhältnis.  Unter der Zuhilfenahme von Licht bestimmter Wellenlängen als Energiequelle baut die Alge aus

C : N : P
 in dem Verhältnis
130 : 15 : 1
(Redfield-Formel)

eine Protoplasma-Einheit (Algenmasse) zusammen. Sie sehen, es ist  nur wenig Phosphor nötig, um das Algenwachstum zu stimulieren und bei ausreichender Menge eine „Algenexplosion“ zu bewirken, wenn Licht sowie eine ausreichende Konzentration der beiden anderen Stoffe vorhanden ist. Stickstoff und Kohlenstoff kommen meist im Überfluss im Aquarium vor, Phosphor gelangt jedoch nur über das Futter ins Wasser. Um Algenblüten zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, Fischfutter mit nur geringem Phosphatgehalt zu erwerben.

Organix®-Fischfutter wird aus ganzem, frischem Fisch schonend hergestellt und leistet aufgrund des dadurch niedrigen Phosphatanteils einen wichtigen Beitrag zur Hemmung des Algenwachstums im Aquarium.

Optimales Protein – Fett – Verhältnis

Nahrung muss immer ein bestmögliches Verhältnis von Protein (Eiweiß) zu Fett aufweisen, um für den Organismus nutzbar zu sein. Das Fett im Fischfutter sollte ausschließlich der Energiegewinnung dienen und einen anteiligen Wert von 15 – 20 %  aufweisen. Bei der Verwendung von marinen Kaltwasser-Organismen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren als Fettlieferant kann der Proteingehalt um bis zu 25 % gesenkt werden. Somit sind Werte über 45 % Proteinanteil im Fischfutter nicht nötig und belasten nur übermäßig das Mikro-System des Aquariums.
Ein ungünstiges Protein-Fett-Verhältnis von etwa 7,5:1 zwingt den Stoffwechsel zur Veratmung des Proteins und damit zur erhöhten Ausscheidung von Ammoniak. Organix®-Fischfutter weist ein Protein - Fett-Verhältnis von 3,4:1 bis 2,8:1 auf und reduziert so den Ammoniak Ausstoß der Fische um mehr als die Hälfte. Somit belastet Organix® Ihre Fische und das Aquarienwasser erheblich weniger als andere Futtermittel. 

Weniger Wasserbelastung bei besserem Nährwert

Asche:
In Organix® verwenden wir ganzen, frischen Fisch. 80 % der Inhaltsstoffe sind eine Kombination von frischen, marinen Kaltwasser-Proteinen vom Lachs, Hering, Heilbutt, Kabeljau und Kohlenfisch verfeinert mit schonend geerntetem, wertvollem Kelp. Frischer Fisch hat einen Ascheanteil von weniger als 2%, weshalb der Ascheanteil in Organix®-Fischfutter ebenfalls sehr gering ist.
Durch die  Zugabe von Kelp in unserer Rezeptur beträgt der Ascheanteil in Organix® nur etwa 6 bis 11 %. Das ist erheblich weniger als bei den meisten anderen Futtermitteln auf dem Markt - insbesondere bei Fischfutter auf Fischmehlbasis. Je niedriger der Asche-Gehalt im Fischfutter, desto besser ist die Wasserqualität in Ihrem Aquarium.

Rohfaser:

Der Rohfaserprozentsatz gibt an, wie hoch der vorwiegend aus Bindegewebe bestehende, unverdauliche Anteil in einem Futter ist. Bindegewebsanteile stammen ebenfalls aus Flossen, Köpfen und Knorpeln und finden sich in Fischmehlen, die aus solchen Resten hergestellt sind, besonders reichlich. Bindegewebs- und Ascheanteile von Fischfutter bilden im Verdauungstrakt von Fischen einen dickflüssigen Brei, der die Nahrungsverwertung erschwert. Der Fisch leidet. Organix®-Fischfutter enthält weniger als 1% Rohfaser (Shrimp Produkte 2%) und ist somit hochverdaulich.

Salzgehalt:

Man denkt oft, dass aus Meeresfischen hergestelltes Fischfutter einen hohen Salzgehalt aufweisen muss. Ein gutes Indiz für Salz ist der Aschegehalt im Futter. Das ist die Menge an Stoffen, die bei der Verbrennung von Fischfutter im „Muffelofen“ übrig bleibt. Bei Organix®-Fischfutter mit deutlich weniger als 12 % Aschegehalt (siehe Garantieanalyse) unterbieten wir fast alle Anbieter von Fischmehl- Retortenfutter deutlich und haben nur die Hälfte von deren Salzgehalt in unserem Futter.

Zur Messung des Salzgehaltes kann auch der Leitwert einer Lösung herangezogen werden. Das heißt, das Futter wird über 2 Stunden unter Rühren gelöst und anschließend wird der Gehalt an gelöstem Salz als Leitwert gemessen. Bei unseren Vergleichsuntersuchungen lagen wir mit Organix® um die Hälfte niedriger als die gängigen, bekannten Fischmehl-Produkte. Bei der Herstellung von Organix®-Fischfutter wird auch kein Salz künstlich zugesetzt, es stammt zu 100% aus den verarbeiteten Zutaten.